Die Geschichte einer nicht alltäglichen Tischlerei
Sechs Semester Medizin – und endlich war der Entschluss gefasst, die Behandlung von Holz der Behandlung von Menschen vorzuziehen.
Zäh dann der Kampf um eine Lehrstelle: Mädchen? Matura? Tischlerei?
Trotzdem: 1985 Gesellenprüfung, 1988 Meisterprüfung, 1989 erste eigene 1-Frau-Werkstatt in einem kleinen Kellerlokal.
Familiengründung, Kinder, Auslandsaufenthalt – nach ruhigen Jahren und ersten Erfahrungen als Unternehmerin 1996 die ersten Mitarbeiter.
Der eigene Bruder und der eigene Neffe wollen den gleichen beruflichen Weg einschlagen: Ein neuer Abschnitt beginnt. Ein Werkstättenlokal, in dem Mitarbeiter beschäftigt und Lehrlinge ausgebildet werden dürfen, wird gefunden.
Der Standort Sensengasse 4 im 9. Bezirk, ebenerdig, hell, freundlich, wird bezogen.
Ein Familienunternehmen ohne einschlägige Tradition entsteht.
Schwester, Bruder und Neffe bilden ein Team, in dem bald jeder fixe Aufgaben übernimmt. Den Gesellenprüfungen der beiden folgen die Meisterprüfungen, und bald trennen sich die Wege teilweise: Der Bruder macht sich als Restaurator selbständig, Maria-Theresia Bretschneider und Christian Kaufmann führen die Werkstatt weiter. Aus dem nächsten Lehrling, Stefan Leitner, wird ein tüchtiger Mitarbeiter, der seinen Platz im Team behauptet. Daneben wird jeweils ein Lehrling ausgebildet.
Durch jahrelange Zusammenarbeit hat sich die Aufgabenverteilung entwickelt:
Maria-Theresia Bretschneider ist für Beratung, Planung, Design, Organisation zuständig;
Christian Kaufmann leitet die Produktion und die Montagen, steht aber auch als Ansprechpartner für Kunden zur Verfügung,
Stefan Leitner betreut neben seiner handwerklichen Tätigkeit die EDV-Technik.
Im Laufe der letzten 10 Jahre haben wir die Erfahrung gemacht, dass ein gut aufeinander eingespieltes, zusammengewachsenes Team die Basis für ein erfolgreiches Unternehmen bildet, in dem das Arbeitsklima die Freude an der Leistung unterstützt.
Diese Einstellung hoffen wir auch unseren Kunden zu vermitteln.
